Bedingungslos bedeutet auch: Egal WO und egal WIE Du lebst.

Da bei vielen Modellen eines bedingungslosen Grundeinkommens die Bedingungslosigkeit oft nicht ernst genommen wird, habe ich mal den Verein MEINGRUNDEINKOMMEN angeschrieben – Ja genau der, welcher die Grundeinkommen für jeweils nur ein Jahr verlost – und dort nachgefragt wie diese die Bedingungslosigkeit sehen.

Folgende Frage wurde von mir gestellt:
Ist das Grundeinkommen welches man bei euch gewinnen könnte tatsächlich bedingungslos?
Könnte ich damit auch ins Ausland gehen und es auch in diesen Zeitraum während ich mich im Ausland aufhalte weiterhin erhalten?
Und das bekam ich als Antwort:
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Hallo Alexander,
vielen Dank für deine Nachricht. Ja, es ist bedingungslos. Es ist egal, woher du kommst oder wo du wohnst oder was du mit dem Grundeinkommen machst.
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Ja, wunderbar. Genau das ist ein bedingungsloses Grundeinkommen, egal wo man wohnt und egal was man damit macht, eben bedingungslos.

Written by Alexander Zirkelbach

Wie das Bedingungslose Grundeinkommen zur Umsetzung kam

Zu Beginn des 21ten Jahrhunderts stand die Welt vor mehreren grossen scheinbar unlösbaren Problemen – lokale Konflikte um die Herrschaft, um Einflüsse, Geld und Macht dominierten immer noch die Menschheit und hielt diese immer wieder in Atem.

Neben einer neuerlichen Zunahme von Armut, politischen Unruhen und wirtschaftlicher Ausbeutung – rebellierten diesmal zunehmend auch Kinder und Jugendliche um sich für eine klimafreundliche Politik und humaneren Wirtschaft einzusetzen, indem sie einfach zum Schulstreik ansetzten.

Mitten drinnen nahm eine alte Idee, die des Bedingungslosen Grundeinkommens wieder fahrt auf und bekam am Höhepunkt der Diskussionen um mögliche Finanzierungskonzepte und Umsetzungsideen eine komplett neue Richtung – als erstmals in diesem Zusammenhang eine Geldsystem-Reform gefordert wurde, die das bestehende System auf den Kopf stellen sollte.

Zu Beginn wurde die Idee einfach ignoriert und oft auch belächelt, doch als der Ideengeber eine uralte Idee des eW – exponentiellen Wachstums ins Spiel brachte und mit den ersten Menschen darüber sprach und ihnen zeigte wie einfach eine sehr gute Idee weiter erzählt werden kann und welche Effekte diese mit sich bringen könnte – begann etwas ganz neues.

Ab diesem Moment – es wird historisch als der entscheidende Schritt beschrieben – wurde diese Idee massiv bekämpft.

Dies war der Beginn einer Erfolgsstory die bereits im 15ten Jahrhundert ihren Ursprung hatte, als erstmals über ein bedingungsloses Grundeinkommen nachgedacht wurde – doch diesmal dauerte es lediglich wenige Jahre bis die ersten Länder an der realen Umsetzung gearbeitet hatten.

Möglicherweise hatte das einen Zusammenhang mit dem Ereignis am 12. März 1989 als Berners-Lee seinem Arbeitgeber ein Projekt vorschlug, das auf dem Prinzip des Hypertexts beruhte und den weltweiten Austausch sowie die Aktualisierung von Informationen zwischen Wissenschaftlern vereinfachen sollte. In der Folge entstand etwas was die Generationen vor ihm nicht im Traum erdenken konnten. Es dauerte weniger als 20 Jahre und der Computer wurde im Schachspiel unbesiegbar. Die ersten sprachen schon dazumal von künstlicher Intelligenz obwohl man noch weit davon entfernt war.

Die Geschichte die ich meine war die von Sissa ibn Dahir. In einer alten Wikipedia Kopie fand mein Urgrossvater einmal folgenden Text:

„Der indische Herrscher Shihram tyrannisierte seine Untertanen und stürzte sein Land in Not und Elend. Um die Aufmerksamkeit des Königs auf seine Fehler zu lenken, ohne seinen Zorn zu entfachen, schuf Dahirs Sohn, der weise Brahmane Sissa, ein Spiel, in dem der König als wichtigste Figur ohne Hilfe anderer Figuren und Bauern nichts ausrichten kann. Der Unterricht im Schachspiel machte auf Shihram einen starken Eindruck. Er wurde milder und ließ das Schachspiel verbreiten, damit alle davon Kenntnis nähmen. Um sich für die anschauliche Lehre von Lebensweisheit und zugleich Unterhaltung zu bedanken, gewährte er dem Brahmanen einen freien Wunsch. Dieser wünschte sich Weizenkörner: Auf das erste Feld eines Schachbretts wollte er ein Korn, auf das zweite Feld das Doppelte, also zwei, auf das dritte wiederum die doppelte Menge, also vier und so weiter. Der König lachte und war gleichzeitig erbost über die vermeintliche Bescheidenheit des Brahmanen.

Als sich Shihram einige Tage später erkundigte, ob Sissa seine Belohnung in Empfang genommen habe, musste er hören, dass die Rechenmeister die Menge der Weizenkörner noch nicht berechnet hätten. Der Vorsteher der Kornkammer meldete nach mehreren Tagen ununterbrochener Arbeit, dass er diese Menge Getreidekörner im ganzen Reich nicht aufbringen könne. Auf allen Feldern eines Schachbretts zusammen wären es 2 hoch 64-1 oder 18.446.744.073.709.551.615 (˜ 18,45 Trillionen) Weizenkörner. Nun stellte er sich die Frage, wie das Versprechen eingelöst werden könne. Der Rechenmeister half dem Herrscher aus der Verlegenheit, indem er ihm empfahl, er solle Sissa ibn Dahir ganz einfach das Getreide Korn für Korn zählen lassen.“
Quelle: 
https://de.wikipedia.org/wiki/Sissa_ibn_Dahir

Den ersten Botschaftern leuchtete dieses Prinzip auf anhieb ein und sie benutzten es um ihre Botschaft weltweit zu verbreiten. Wir haben immer noch ein T-shirt das mein Urgrossvater aufbewahrte. Dort ist ein Aufdruck mit den Zahlen 36 | 24 | 36. Mir wurde gesagt das war seine Vision. Er glaubte die gute Nachricht innerhalb von 96 Monaten weltweit verkünden zu können damit ein kollektives Bewusstsein entsteht das die damalige Machtelite zwang einen neuen Kurs einzulenken.

Und heute 2070 feiern wir bereits zum 40ten mal die weltweite Umsetzung des Bedingungslosen Grundeinkommens – welche die Welt nicht nur näher zusammen gebracht hat, sondern für weltweiten Frieden, Gerechtigkeit und Demokratie gesorgt hat in dem sich nun jeder Mensch völlig frei entfalten kann.
Und im kommenden Jahr feiert mein Ur-Opa der damals alles begann bereits seinen 100. Geburtstag.
Ich Danke meinen Urgrossvater und allen Menschen die an diese wunderbare Idee fest geglaubt hatten.
Ich bin Sofia und werde nächste Woche 13 Jahre alt.
Quelle:
 Erzählung aus privaten Archiv.

Written by Alexander Zirkelbach

Das Neutrale Geldsystem

Neutrales Geldsystem
Die Geldschöpfung wird im alten Geldsystem durch Schulden über die Vergabe von Kredite aus dem Nichts geschöpft, dies bedeutet die Summe aller Guthaben ist gleich Hoch wie die Summe aller Schulden weltweit. Es handelt sich hierbei um ein sogenanntes Nullsummenspiel. Dies bedeutet auch dass es sich hier um einen Geldkreislauf handelt – ein System welches in sich limitiert ist.

Beim neutralen Geldsystem wird das Geld als Guthaben für die Menschen ebenfalls aus dem Nichts geschöpft, sowohl in Form eines von der Nationalbank direkt ausbezahlten bedingungslosen Grundeinkommens für alle – als auch in Form um alle notwendigen Staatsausgaben zu bedienen.

Dadurch entstehen erstmals keine Schulden und damit auch keine Abhängigkeiten mehr.

Durch diese direkte Geldschöpfung kann das primitive und in sich limitierte Steuersystem komplett beendet werden.

Das neutrales Geldsystem ist kein Kreislauf mehr, Geld fließt immer dorthin wo für das Gemeinwohl gehandelt und produziert wird und zwar in Form von zinslosen Krediten und Ausgleichszahlungen* um die Preise dafür niedrig zu halten.

Heute sind gesunde und natürliche Produkte teurer als industriell hergestellte Massenprodukte danach werden die Preise von gesunden Produkte nach unten gehen, da sie durch die Ausgleichszahlungen gefördert werden – zum Wohl von Mensch und Natur.

An den Börsen werden nur noch der Handel von Aktien erlaubt, alle andere Spekulationsgeschäfte aller Arten werden beendet. Damit werden alle Markt- und Preismanipulationen ein Ende finden.
Durch die Aufgabe von Zins-Steuer- und dem Schuldgeldsystem, wird auch die Inflation (permanente Enteignungbeendet und die Preise für alle Zeiten stabil gehalten. Es ist ein leichtes den freien Markt nach oben zu begrenzen, zum Beispiel mit einem Höchstpreisedikt** und zwar bei allen Produkten die Lebensnotwendig sind bzw. auch den Menschenrechten entsprechen. Wurde übrigens schon erfolgreich 301 n. Chr. vom römischen Kaiser Diokletian praktiziert.

*Ausgleichszahlungen – sind Zahlungen die entstandene Verluste ausgleichen und überall dorthin fließen wo für das Gemeinwohl gehandelt oder produziert wird.

**Höchstpreisedikt – ist das finden eines gerechten (fairen) Preises (Höchstpreis) eines Produktes oder Dienstleistung – inkludiert auch alle Rohstoffe. Da werden Höchstpreise festgelegt – darunter können sich die Preise frei bewegen – aber niemals über den Höchstpreis steigen – damit wird Inflation definitiv beendet.

Written by Alexander Zirkelbach

Unser Wohlstand beruht auf der gesamten Arbeitsleistung aller Generationen

Und damit kein Zweifel aufkommt, mit gesamter Arbeitsleistung ist jede Tätigkeit gemeint – also nicht nur Erwerbsarbeit!

Ich habe mir die Mühe gemacht ein bisserl zu recherchieren um herauszufinden wie viel Geld in Zahlen der Wohlstand weltweit ausmacht und kam da zur folgenden Aussage bei Wikipedia:

„Weltweites Gesamtvermögen
Für die Berechnung der Vermögen, die sich unter anderem auf Statistiken der Zentralbanken stützen, werden finanzielle sowie materielle Aktiva wie Immobilien, Börsenanteile und Bankguthaben abzüglich von Schulden herangezogen. Das Gesamtvermögen bezieht sich auf den totalen Wohlstand, den die Bürger einer Nation besitzen.“

Und hier die Gesamt-Summe (weltweit):
317.084 Milliarden US-Dollar
in ausgeschriebenen Zahlen sieht diese geile Summe so aus:
317.084.000.000.000 US-Dollar
Nun ja, ich traue grundsätzlich nicht den offiziellen Zahlen, da ich als erfahrener Buchhalter genau weiss, das man sehr oft untertreibt.
Und aufgrund der Tatsache das angeblich auf den Finanzmärkten in etwa das hundertfache von dem zirkuliert was in der realen Wirtschaft vorhanden ist – und all die unbezahlte Arbeit die erst gar nicht berücksichtigt wird, denke ich das es nicht übertrieben wäre, einfach zwei Nullen an dieser bereits fantastischen Summe anzuhängen.
Dies ergibt somit folgende Zahl:
31.708.400.000.000.000 US-Dollar

Wenn wir nun diese tolle Zahl durch 7,8 Milliarden Menschen dividieren, dann bekommen wir folgende Zahl:
4.065.179 US-Dollar das multiplizieren wir schnell mal durch 0,88 Euro, damit wir den Betrag in Euro haben.
Ergibt in Euro:
3.577.357 Euro
 (abgerundet)

So, wenn wir nun diese Summe durch 1.700 Euro (meine favorisierte Summe für ein BGE) dividieren, haben wir die Anzahl der Monate die für jeden Menschen auf dieser Welt ausgezahlt werden könnte.
Wow: 2104 Monate könnte man jeden Menschen auf diesen Planeten 1.700 Euro ausbezahlen, wenn man den bisherigen Wohlstand gerecht aufteilen würde.
Nimmt man die 2104 Monate und dividiert diese durch 12, so ergibt dies insgesamt 175 Jahre….
WOW, wow – also könnte jeder von uns 175 Jahre lang mit einem monatlichen BGE von 1.700 Euro ausgestattet werden… 😉

Gut, diese kleine Beispielrechnung soll nur mal veranschaulichen was möglich wäre, würde man das bestehende im Umlauf befindliche Geld tatsächlich fair und gerecht verteilen.
Aber was ist schon fair und was ist schon gerecht?
Richtig! Nichts.
Da obiges Beispiel davon ausgeht, das man den Reichen und Superreichen – also all diesen die mehr als 3,5 Millionen Euro besitzen – ja diesen müsste man einfach das was sie darüber mehr besitzen, einfach wegnehmen und jemanden etwas wegzunehmen – ist nicht meine Art. Nein.

Man könnte aber auch eine ganz andere Rechnung machen.
Man nimmt einfach niemanden etwas weg, weil bereits die bloße Verzinsung von den 3.577.357 Euro viel mehr im Jahr bringt, als zum Beispiel 1.700 Euro monatlich oder 20.400 Euro im Jahr.
Dies bedeutet, das es locker reichen würde, wenn ein Teil der Verzinsung des bereits vorhandenen Kapitals in die Auszahlung eines BGE fließen würde ohne das vorhandenes Kapital anzugreifen und ohne das es geringer wird.
Ja, das wäre möglich. Wahnsinn!

Aber ok, auch dies ist nicht die richtige Lösung – weil dann ja die Ausbeutung an Mensch und Natur einfach weiter liefe.
Beide Beispiele zeigen uns jedoch sehr gut – Geld ist mehr als ausreichend vorhanden.

Und es soll im speziellen auch allen BGE Gegnern und Kritikern zeigen, dass ein jeder der weniger als 3.577.357 Euro besitzt – im herrschenden Geldsystem der ausgebeutete ist und somit als Gegner und Kritiker, welcher selbst nicht über 3.577.357 Euro verfügt, lediglich der Dumme wäre – selbst kein BGE zu fordern.

Meine lieben Freunde, bei der nächsten Diskussion mit besonders hartnäckigen Gegnern und Kritikern, einfach folgende Frage stellen:
Besitzt du wirklich 3,5 Millionen Euro?…. 😉

Written by Alexander Zirkelbach

In 36 Monaten wird sich alles ändern

Das erste seiner Art.
Das Bedingungslose Grundeinkommen BGE+, das keine Finanzierung mehr benötigt.

Es muss weiter gedacht werden als nur an das bloße Verteilen von Geld, auch, um neoliberale Ideen zu stoppen und um natürliche Wirtschaftskreisläufe zu ermöglichen.
Deshalb wird mit dem Modell BGE+ erstmals auch ein komplett neues Geldsystem angedacht – ein neutrales Geldsystem, das die bisherigen Regeln und Rahmenbedingungen komplett ändert.

Stellen Sie sich ein Geldsystem vor, das nicht mehr dumm im Kreis zirkulieren muss, das uns nicht mehr limitiert, uns nicht mehr wie Gefangene hält, um lediglich profitorientierte Ideen umzusetzen und uns zwingt, so oft gegen unser eigenes Wissen und gegen die Natur zu handeln, sondern ein Geldsystem, das uns erlaubt, zu tun, was wirklich wichtig ist.

Geld hat zu fließen wie ein Fluss – ohne Steuern und ohne Zinsen – um all das, was der Natur und den Menschen gut tut, auch real umsetzen zu können.
Im neutralen Geldsystem handelt man nicht mehr nach dem Ziel von möglichen Gewinnen, sondern man trifft Entscheidungen ausschließlich auf Basis des Gemeinwohls. In der Praxis sieht das dann so aus, dass Geld immer dann fließt, wenn dies für das Gemeinwohl von Bedeutung ist.
Somit können sich Menschen erstmals auf natürliche Kreisläufe konzentrieren und müssen nicht mehr darauf achten, ob etwas gewinnbringend oder finanzierbar ist.

Das heutige Prinzip der Sicherheit für die Banken, nach dem jemand besonders kreditwürdig ist, der besonders hohe Gewinne macht oder besonders viel besitzt, wird einfach umgedreht.
Im neutralen Geldsystem gilt nur noch das Prinzip des Gemeinwohls: Handelt man zum Wohle der Natur und der Menschen, so erhält man Kredite. Das bedeutet, dass selbst dann, wenn das Betriebsergebnis Verluste aufweist, die Kreditfähigkeit aufrecht bleibt.

Fortan regiert nicht das Geld, sondern lediglich unser Handeln zum Wohle von Natur und Mensch.
Mit einer 100% auf Gemeinwohl aufgebauten Ökonomie und dem Bedingungslosen Grundeinkommen als Basis können Menschen erstmals ohne Existenzängste und Stress ein Leben in Würde leben und sich völlig frei entfalten.

Gute Idee? Wenn ja, dann freuen wir uns auf ihre Unterstützung. Jetzt mitmachen!
https://ubi100.net/das-bedingungslose-grundeinkommen-bge-100/

Erzähl diese wunderbare Idee mindestens 2 weiteren Menschen! Damit könnte innerhalb von nur 36 Monaten das BGE in die Umsetzungsphase eintreten.

Written by Alexander Zirkelbach

Das bedingungslose Grundeinkommen muss nicht finanziert sondern lediglich ausbezahlt werden.

“Das Geld hat den Menschen zu dienen und nicht umgekehrt.”

Und aus genau diesem Grund stellt sich die Finanzierungsfrage bei einem bedingungslosen Grundeinkommen nicht.

Wenn wir damit anfangen die Finanzierungsfrage vor der Idee des Bedingungslosen Grundeinkommen zu stellen, sagen wir damit gleichzeitig auch dass das Geld wichtiger sei als der Mensch und seine Existenzberechtigung.

Die Grundidee eines Bedingungslosen Grundeinkommens kurz BGE genannt, liegt in meiner Auffassung darin den Menschen völlige Entscheidungsfreiheit zu gewähren.
Freiheit
 ist die einzige und tatsächliche Absicht die dahinter steckt.
Um Freiheit überhaupt zu ermöglichen können wir nicht einfach sagen, dass wir nur die Existenz sichern wollen, NEIN, dazu braucht es auch volle Teilhabe am kulturellen wie auch gesellschaftlichen Leben.

Und dann – erst dann, wenn wir wirklich verstehen worum es sich bei einem BGE überhaupt handelt, ja dann muss man auch erkennen, dass ein solches im derzeitigen Wirtschafts- und Geldsystem einfach nicht realisierbar ist.

Aber keine Sorge – ein humanes BGE ist jederzeit umsetzbar – wer jedoch im aktuellen System denkt, wird nur ein neoliberales BGE bekommen (ernten) – da die Rahmenbedingungen die derzeit sowohl gesellschaftlich wie auch wirtschaftlich verankert sind – nur ein ziemlich unmenschliches BGE zulassen würde.
Ich schreibe dies nicht, weil ich ein pessimist bin, sondern weil ich erkannt habe das eine humane Umsetzung eines menschenwürdigen Wirtschafts-Systems nur dann möglich sein wird, wenn wir zuvor auch das herrschende Geldsystem einer umfangreichen Reform unterziehen.

Und was ich darunter verstehe möchte ich nachfolgend in möglichst kurzen und für alle verständlichen Worten beschreiben.

Jedes gesundes Wirtschafts-System ist immer ein Kreislauf. Je natürlicher die Rahmenbedingungen dazu sind, desto besser für Mensch und Natur.

Im heutigen System, wird auch das Geldsystem (künstliches System) ebenfalls als Kreislauf gesehen – dies führt dazu das wir uns als Menschen selbst limitieren – weil wir so Entscheidungen immer auf Basis möglicher Finanzierungskonzepte treffen und nicht auf wissenschaftlicher Basis (unserem Wissen) die zum Wohl aller führen könnte.

Wenn wir nun beide Kreisläufe – Wirtschafts-System und Geld-System zusammenführen ergibt dies das bekannte Hamsterrad welches zur Ausbeutung an Mensch und Natur beiträgt.

Was braucht es nun um aus diesem Dilemma zu entfliehen?

Ein neutrales Geldsystem, welches wie ein Fluss fliessen muss.
Das Geldsystem ist etwas künstliches und von Menschen erzeugt – kann somit jederzeit neu gestaltet werden. Und wie diese Neugestaltung aussehen könnte wird nachfolgend beschrieben.

Neutrales Geldsystem

– Ohne Zinsen
und
– Ohne Steuern

“Das Ende des Steuer- und Zinssystem ermöglicht erstmals natürliche Wirtschaftskreisläufe – welche direkt zu einer Gemeinwohl Ökonomie führen.”
Alexander Zirkelbach

Mit dem neutralen Geldsystem kann ein nachhaltiger Wirtschaftskreislauf erzeugt werden, welcher hervorragend für Natur und Mensch wäre.
Die private Geldschöpfung wird aufgegeben und die Geldschöpfung der jeweiligen Nationalbanken übertragen – die von den Bürgern über eine aktive Demokratie gemeinsam administriert wird.

Diese gibt dann einfach das notwendige Geld aus, welche für das einwandfreie funktionieren der Gesellschaft notwendig ist.
Das inkludiert auch ein humanes Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) und alle notwendigen Ausgaben um den Staatsaufgaben nachzukommen.

Im neutralen Geldsystem wird die Geldmenge an den Menschen selbst gekoppelt um so ein harmonisches Zusammenspiel von Mensch und Natur zu ermöglichen – ohne jegliche Existenzängste, Sorgen und Zwänge.
Damit wird die Armut beendet und die Ausbeutung an Mensch und Natur ein Ende finden.

Die Gefahr einer Inflation ist dadurch gebannt, da ohne Steuern und ohne Zinsen die Preise in erster Linie sofort sinken würden und langfristig sogar über ein Höchstpreisedikt* garantiert werden könnte = das finden des „gerechten Preises“ – da werden am freien Markt einfach Höchstpreise definiert – innerhalb dieser sich die Preise von Waren und Dienstleistungen frei bewegen können.

* Höchstpreisedikt – benannt nach dem römischen Kaiser Diokletian, wurde 301 n. Chr. erstmals erlassen um die Inflation in den Griff zu bekommen – dies hat bereits damals sehr gut funktioniert und könnte heute Dank modernsten Technologien ebenfalls einwandfrei funktionieren.

Written by Alexander Zirkelbach

Zurück zur Bedingungslosigkeit

Es gibt Menschen, die der Meinung sind, dass es absolut nichts Bedingungsloses gäbe.

Hmmm, interessant.

Diese Menschen scheinen noch nie wirklich geliebt zu haben – zumal die echte Liebe
bedingungslos ist.
Diese bedingungslose Liebe sieht und erlebt man bei Kleinkindern besonders gut.
Wer echte Liebe schon mal gelebt und erlebt hat, weiß, was ich meine.

Aber ok, ich kann sehr gut verstehen, dass in einer Welt wie der heutigen, mit dem heutigen
System – welches auf Profite und die Ausbeutung von Mensch und Natur aufgebaut ist – dass
man in so einer Welt miteinander anders umgeht als in einem natürlichen Umfeld – ist klar
und verständlich.

Kommen wir aber wieder zurück zur Bedingungslosigkeit.

Wer davon spricht, das nichts bedingungslos sei, der hat wohl vergessen woher er selbst
kommt.

Ja, wir alle kommen aus der Bedingungslosigkeit.
Die ersten 9 Monate im Bauch der Mutter hat ausnahmslos ein jeder in einem Zustand und
Umfeld der absoluten Bedingungslosigkeit gelebt.
Wir bekamen bedingungslose Liebe, Nahrung, Wärme, Energie, ausreichend Platz, um aus
einer befruchteten Eizelle ein vollständiges und perfektes Lebewesen entstehen zu lassen.

Und am Tag der Geburt – ab dem Moment, wo die Nabelschnur abgetrennt wird, endet diese
wunderbare Bedingungslosigkeit – fortan beginnt die Zeit der Ausbeutung dieses neuen
Lebewesens.

Was wäre nun, wenn wir diese bereits erlebte Bedingungslosigkeit (die ersten 9 Monate) – in
der wirklich Wunderbares entstand – auch nach der Geburt allen Menschen gewähren
würden?
Würden wir dann eine Welt haben, die gänzlich anders funktionieren und aussehen könnte?

Eine friedliche Welt mit mehr Freiheit, mehr Gerechtigkeit, mehr Zeit und auch mehr
Demokratie.
Ich denke schon – und genau deshalb sage ich JA zum Bedingungslosen Grundeinkommen.
Jetzt mitmachen und dabei sein!

Written by Alexander Zirkelbach

Arbeit ist Leben

Arbeit ist viel mehr als nur Erwerbsarbeit – da gibt es eine Vielzahl an unterschiedliche Formen von der man nicht wirklich leben kann.
z.B.: Selbständigkeit, Minijob/geringfügige Beschäftigung, Zeitarbeit, Leiharbeit, Praktikum

Die aller wichtigsten Arbeiten erhalten jedoch überhaupt keinen Lohn, wie zum Beispiel: HausarbeitKindererziehung
oder das Ehrenamt:
– Katastrophenschutz,
– Gemeinderatsmitglieder,
– Schöffen,
– Handelsrichter und andere ehrenamtliche Richter,
– Laienrichter,
– Schiedsleute,
– gerichtlich bestellte Betreuer,
– Diakon,
– Kirchenpfleger,
– Helfer bei allgemeinen Wahlen und Volkszählungen,
– Mitglieder von Betriebsräten,
– Personalräten,
– Mitarbeitervertretungen und Jugend- und Auszubildendenvertretungen,
– Schwerbehindertenvertretung,
– Mitglieder im Jugendhilfeausschuss oder Anstaltsbeirat,
– Freiwilligen Feuerwehr,
– Delegierte,
– Vertreter und Referenten in berufsständischen Körperschaften,
– Sozialarbeit, insbesondere der offenen Jugendsozialarbeit,
– Mitläufer (bei Amtsbesuchen),
– Sterbebegleitung als Hospizhelfer,
– Telefonseelsorge und der Internetseelsorge,
– Besuchsdiensten für benachteiligte, sich in Krisen befindende oder eingeschränkte Menschen,
– Jugendarbeit, insbesondere in den Jugendverbänden,
– Aktivpate (etwa als Kinderpate, Lernpate, Familienpate oder Jobpate),
– als Schülerlotse,
– Amtsträger und aktive Mitglieder in einem Verein…. und viele andere Bereiche mehr.

Alleine in Deutschland arbeiten etwa 23 Millionen Menschen in einer Ehrenamtlichen Tätigkeit – sie Arbeiten ohne dafür Geld zu erhalten. In Österreich leisten 46 Prozent der Bevölkerung ab 15 Jahren in irgendeiner Form Freiwilligenarbeit.

Hier zeigt sich sehr gut, das Menschen von sich aus gerne Arbeiten um sich in die Gesellschaft einzubringen, in Bereiche die wirklich Sinn machen.
Zu viel Arbeit führt unweigerlich zu Stress, zu zu vielen Überstunden und unnötiger Ausbeutung – welcher sehr oft Hauptgrund für schwere Erkrankungen sind die bis zum Tod führen können.

Darum auch die heutige Empfehlung:
Kündige deinen Job, bevor du stirbst.
Oder setze dich gleich für ein Bedingungsloses-Grund-Einkommen (BGE) ein, damit wir alle nur noch sinnvolle Tätigkeiten nachgehen können um so auch Zeit für unser Leben zu haben.

Written by Alexander Zirkelbach

Test vom Bedingungslosen Grundeinkommen

Weil immer von Tests zu einem bedingungslosen Grundeinkommen (BGE) die Rede ist – habe ich hier mal einige soziale Errungenschaften der letzten Jahrzehnte aufgelistet – für die es allesamt keinen einzigen Tag eine Testphase gab.

Nachfolgend einer der wichtigsten sozialen Errungenschaften der letzten Jahrzehnte:

  • 1945 – Wiederaufnahme des Sozialen Wohnbaus
  • 1950 – Einführung der Kinderbeihilfe
  • 1955 – Das Allgemeine Sozialversicherungsgesetz ASVG, Fundament des Sozial- und Wohlfahrtsstaates
  • 1957 – Einführung des Mutterschutzes
  • 1971 – Schülerfreifahrt
  • 1972 – Schulbuchaktion – Gratis-Schulbuch
  • 1974 – Kostenlose Gesundenuntersuchung
  • 1975 – Die 40 Stundenwoche
  • 1975 – Geburtenbeihilfe wird vervierfacht
  • 1976 – Gleiche Rechte und Pflichten für Ehepartner
  • 1983 – Mindesturlaub 5 Wochen
  • 1986 – Arbeitszeit in bestimmten Branchen 38,5 Stunden
  • 1993 – Einführung des Pflegegeldes, Pflegegeldgesetz
  • 1993 – Lehrlingsfreifahrt
  • 1997 – Geringfügig Beschäftigte werden sozialrechtlich abgesichert
  • 2009 – Gratis-Kindergarten und Sprachförderung
  • 2009 – „Pille danach“ rezeptfrei
  • 2010 – Bedarfsorientierte Mindestsicherung
  • 2011 – Papa-Monat im öffentlichen Dienst
  • 2011 – Kinderrechte in Verfassung verankert
  • 2017 – Pflegeregress abgeschafft
  • 2017 – Arbeiter und Angestellte rechtlich gleichgestellt

Was soll uns das sagen?

Ich denke – wenn die Zeit gekommen ist und den Menschen bewusst wird das es auch möglich ist, wird ein BGE von immer mehr Menschen gefordert werden und die Politik hat dann die Aufgabe sich mit diesem Thema ernsthaft auseinander zu setzen.

Das ein BGE heute von vielen Politkern und Parteien noch abgelehnt wird – ist klar, man bedenke das bei der oben angeführten Liste bis auf 3, 4 Punkten – alle sogenannten Errungenschaften erst gar nicht bräuchte – wenn man ein BGE gleich nach Kriegsende eingeführt hätte.

Alle bisherigen weltweiten Feldversuche zum BGE haben eindrucksvoll gezeigt, dass nachweislich mehr Mut, mehr Freiraum (Zeit) für individuelles Handeln, mehr Arbeitsleistung und Denken ermöglicht wird.
Damit wäre auch erstmals mehr Demokratie und Frieden garantiert.
Beim BGE geht es um das Wohl aller – Gleichberechtigung, Frieden und Freiheit.

Wir müssen uns schon sehr bald entscheiden, weiterhin wie bisher – jeder gegen jeden (Politik der kleinen Schritte) – oder einen neuen Weg für ein selbstbestimmtes Leben ohne Angst und Sorgen – in Freiheit, wo Wohlstand für alle zur Realität wird.

Ich lade euch herzlich ein – sich für ein bedingungsloses Grundeinkommen aktiv einzusetze. Nur gemeinsam können wir Frieden, Freiheit und mehr Menschlichkeit erreichen. Es gibt bereits sehr viele Vereine und unterschiedliche Ideen wie ein BGE aussehen könnte, die Interessantes Idee ist aus meiner Sicht das BGE+

Einfach Mitmachen und Gesicht zeigen! Für eine bessere Welt!

Written by Alexander Zirkelbach

Warum bedingungsloses Grundeinkommen?

Ich bin weder Rechts noch Links – ich bin einfach ein Mensch und deshalb sage ich auch JA zum BGE.

Wir sollten Glücklich sein und uns gegenseitig Glücklich machen.
Der Sinn des Lebens ist doch das Leben selbst, sind Begegnungen, Gespräche, Familie, Kinder, und das friedliche Miteinander.

Der Mensch ist so ein wunderbares Lebewesen – dieser kommt als friedliches, intelligentes und soziales Lebewesen auf die Welt.
Dies sieht man besonders bei Kleinkindern, noch bevor sie in den Kindergarten abgeschoben werden – dort werden sie Schrittweise auf den harten Konkurrenzkampf des bestehenden Gesellschaft-System vorbereitet, die Schule, das eigene Umfeld und die Umwelt erledigt dann den Rest.

Jeder Mensch hat unterschiedliche Bedürfnisse und Wünsche und das ist auch gut so.
Es ist zutiefst unmenschlich wenn wir mit der Politik der Bevormundung so weiter tun wie bisher – unser Leben in Schubläden, Akten und Ordner zu stecken und die Macht weniger einfach so weiter dulden.
Das fühlt sich nicht wirklich gut an.

Ich möchte in einer Welt leben wo wir alle glücklich sind – uns auf Augenhöhe begegnen können. Neid und Missgunst der Vergangenheit angehören und wir gemeinsam zum Wohle aller arbeiten – und so eine Welt wäre jederzeit möglich.

Der Beginn für so eine wunderbaren Welt hat einen Namen – bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) – es wäre der Beginn einer ganz grossen humanen Veränderung auf diesen wunderbaren Planeten.

Erst wenn die soziale Sicherheit gewährleistet und garantiert ist – kann sich das Gute im Menschen regen.
Gebt Menschen ausreichend Zeit zum Leben und sie werden wunderbares bewirken.

Written by Alexander Zirkelbach